Hier erzählen unsere Mitarbeiter aus ihrem Arbeitsalltag. Sie erzählen welchen Aufgaben sie täglich in der Arbeit begegnen und wie sie sie bewältigen. 

Seit 04.10.2016 bin ich als Erstkraft auf geringfügiger Basis in der Bereitschaftspraxis Cham beschäftigt.

Als medizinische Fachangestellte und Erstkraft unserer Bereitschaftspraxis bin ich die Schnittstelle zwischen

  • Arzt und Patient
  • Technik und Mensch
  • dem Praxisteam meiner MFAs und Ärzten, der Krankenhausleitung und der Notaufnahme
  • Mitarbeitern der Gedikom-Verwaltung und meinem Praxistea.

Neben den üblichen Aufgaben als MFA übernehme ich als Erstkraft auch Führungs- und Leitungsaufgaben. Dazu gehören zum Beispiel das Praxismanagement, die Personaleinsatz- und Urlaubsplanung sowie die Einarbeitung neuer Kolleginnen. Zu den Verwaltungsaufgaben zählen zum Beispiel Bestellungen durchführen und dokumentieren, die Kontrolle der EDV-Geräte, das Organisieren von Nachbesetzungen im Krankheitsfall oder das Führen von Hygiene- und Desinfektionsprotokollen.

Als Erstkraft gestaltet man die Dienstpläne für das Praxisteam, auch den eigenen Dienstplan. Einige Tätigkeiten wie die Dienstplanerstellung können außerdem von zu Hause aus erledigt werden.

Bei all den vielfältigen Aufgaben steht die Freude am Umgang mit

  • den Menschen
  • den diensthabenden Ärzten
  • den medizinischen Fachangestellten im Team
  • den Praxisanleitern/innen der Gedikom und
  • der Notaufnahme vor Ort

immer im Mittelpunkt.

Im kompletten Team der Gedikom bin ich bestens auf das Aufgabengebiet als Erstkraft vorbereitet und ausgezeichnet begleitet worden.

Ich würde dieses abwechslungsreiche und interessante Aufgabengebiet als Erstkraft neben meiner Hauptarbeit nicht mehr missen wollen.

Für erfahrene, verantwortungsbewusste und flexible MFA in Teilzeit ist die Arbeit in der Bereitschaftspraxis als Nebenjob optimal.

Meine Arbeitszeiten sind im Schichtbetrieb variabel: Frühschicht am Wochenende (Sa. und So.) von 8:45 – 14:45 Uhr, Spätschicht an Wochenenden 14:45 – 21:15 Uhr, mittwochs und freitags arbeitet man von 15:45 – 21:15 Uhr.

Ich kann hier selbständig arbeiten. Dabei ist eine gute Kommunikation mit den jeweiligen Ärzten/Innen unerlässlich. Der Aufgabenbereich ist vielfältig, vergleichbar mit der Arbeit in einer hausärztlichen Praxis: Patientenaufnahme, kl. Labor, Assistieren von kleinen chirurgischen Eingriffen, Verbände, EKG, Desinfektion, Bestellung, und Auffüllen von med. Produkten. Auf den Einsatz von verschiedenen Ärzten sollte man sich einstellen und einlassen können. Gleichzeitig macht es diesen Job auch spannend und interessant.

Die Zusammenarbeit von Krankenhausnotaufnahme und Bereitschaftspraxis ist kollegial. Mit Blick auf die verschiedenen hausärztlichen Erkrankungen ist es teilweise auch eine interessante Herausforderung: Dabei ist es oft ein Entscheidungsprozess von Ärzten, Patienten und MFA, ob die Behandlung in der Bereitschaftspraxis oder in der Notaufnahme passiert.

Durch die Doppelnutzung unserer Räumlichkeiten müssen der mobile Materialwagen zu Beginn eines Praxistags aus dem Nebenzimmer geholt, die kleinen Instrumente für die Ärzte vorbereitet und die Computer aufgebaut werden. Das benötigte Material wird kontinuierlich nachbestellt und der Wagen damit aufgefüllt.

Wir sind zuständig für das Aufnehmen der Patienten, vorbereiten von Notfallscheinen und Rezepten. Hierbei muss gleich unterschieden werden, ob der Patient von uns versorgt werden kann oder bei schwerwiegenderen Erkrankungen in die Notaufnahme – die sich gleich nebenan befindet – überwiesen wird. Bei uns werden Säuglinge, Jugendliche, Erwachsene und ältere Menschen behandelt. Wie in niedergelassenen Arztpraxen gehen auch wir dem Arzt im Sprechzimmer zur Hand, wenn dies nötig ist. Uns stehen moderne Geräte wie der Gerinnungsmonitor, EKG und Blutzuckermessgerät zur Verfügung. Auch die Vorbereitung von Infusionen, Spritzen und Verbänden wird oft von uns übernommen. Außerdem unterstützen wir bei der Vorbereitung von Notfallscheinen, Rezepten oder anderen Formularen.

Durch die enge Zusammenarbeit aller hier tätigen Ärztinnen und Ärzte, Helferinnen und der herausragenden Hand-in-Hand-Arbeit mit der Notaufnahme ist eine sehr gute Versorgung von hilfesuchenden Patienten gewährleistet. Wir arbeiten an langen Tagen in Schichten. Bei der Übergabe gibt es genug Zeit, um sich mit der Kollegin auszutauschen. Das benötigte Material wird kontinuierlich nachbestellt und der Wagen damit aufgefüllt.

Bei Dienstende werden der Wagen und das Equipment wieder abgebaut und bis zum nächsten Dienst verstaut.

Seit Juli 2016 bin ich Mitarbeiterin in der Bereitschaftsdienstpraxis in Erding.

Die Tätigkeiten hier sind sehr vielseitig – je nachdem, in welche Schicht man eingeteilt wird und welcher Arzt Dienst hat. Einige Schichten sind bei uns in Erding doppelt besetzt. Bei hohem Patientenvolumen können wir so den diensthabenden Arzt besser unterstützen: Eine MfA macht den Empfang und die zweite assistiert.

Am Empfang werden die Chipkarten eingelesen, Notfallscheine und Rezepte vorbereitet. Je nach Schilderung der Beschwerden werden, nach Rücksprache mit dem Arzt, die passenden Vorbereitungen getroffen (EKG schreiben, Urin untersuchen, Verbände, Infusion vorbereiten, ggf. auch Venenzugang). Auf Anordnung des Arztes werden Blutabnahmen, Assistenz bei kleinchirurgischen Eingriffen durchgeführt. Wir reinigen und desinfizieren zwischen den Behandlungen die Liegen und entsorgen die benutzten Materialien. Jeder Arzt hat seine eigene Arbeitsweise, auf die man sich erst mal einstellen muss. Ich finde es sehr interessant, mit wechselnden Ärzten zusammenzuarbeiten. Im Laufe der Zeit lernt man viele kennen und weiß wie deren Vorstellung von unserer Arbeit ist. Das vereinfacht den Ablauf sehr. Manche Ärzte machen gerne alles selbst, andere erwarten ein selbstständiges Arbeiten.

Der Bestand des Pflegewagens wird laufend überprüft und Bestellungen in unsere Liste eingetragen. Am Sonntagabend leitet die diensthabende MfA die Bestellung an unsere Erstkraft weiter. Bis zum nächsten Wochenende ist die Lieferung meistens da. Am Ende eines Tages reinigen wir alles und räumen ordnungsgemäß auf, wir sperren den Pflegewagen und alle Räume ab.

Unser Team ist super nett, die Erstkraft erstellt zeitig die Schichtpläne. Das Tauschen der Dienste, wenn wer verhindert ist, klappt bei uns auch immer bestens. Obwohl wir uns selten persönlich treffen, kommunizieren wir dank unserer WhatsApp Gruppe sehr gut miteinander. Auch der Kontakt mit den Kollegen in Bayreuth ist prima. Bei Fragen jeglicher Art bekommt man eine rasche und sehr freundliche Antwort.

Zum Einjährigen hat eine unserer Kolleginnen heute eine riesige Überraschung für alle mitgebracht: Ein großer Präsentkorb mit Süßigkeiten für jeden Geschmack. Seit einem Jahr ist sie bei der Gedikom und hat so viele schöne Momente erlebt, dass sie sich mit diesem Präsentkorb bei allen bedanken möchte. Ein kurzes Interview haben wir auch gleich mit ihr geführt.

Was waren Ihre Highlights im vergangenen Jahr bei der Gedikom?

Ich finde es beeindruckend wie die Gedikom insbesondere auch an besonderen Feiertagen den Mitarbeitern gegenüber Wertschätzung zeigt, z. B. der Schnittchen-Service zu Weihnachten oder die Kurzmassagen zur Osterzeit! Außerdem waren meine Kollegen immer höflich und haben mir jederzeit Hilfe angeboten, auch wenn man als „Neue“ im ersten Jahr noch viele Fragen hat. Alle waren immer sehr hilfsbereit und geduldig.

Was macht die Gedikom für Sie besonders?

Gerade im Vergleich zu anderen Arbeitgebern finde ich es toll, wie hier die persönlichen Bedürfnisse der Mitarbeiter bei der Dienstplanung berücksichtigt werden. Hier wird nicht einfach über die Mitarbeiter verfügt, sondern man wird auch gefragt. Bei Problemen im operativen Geschäft werden die Mitarbeiter eingebunden, sodass wir gemeinsam an einer Verbesserung arbeiten können. Auch Anweisungen werden so erklärt, dass ich die Logik dahinter verstand.

Haben Sie einen Tipp für neue Kollegen?

Die Einarbeitung ist umfangreich und manchmal wirkt es vielleicht zu viel. Aber man muss nicht verzweifeln, jeder lernt auf eine andere Art. Alle Kollegen und Teamleiter helfen gerne. Man muss keine Angst davor haben.  

Sie interessieren sich auch für eine Tätigkeit bei der Gedikom? Hier geht es zu unseren Stellenausschreibungen.

Seit 01.11.2016 bin ich in der Gedikom GmbH in Bayreuth beschäftigt. Als gelernte Zahnmedizinische Fachangestellte mit der Weiterbildung zur Zahnmedizinischen Fachassistentin bringe ich bereits medizinische Vorkenntnisse mit. Als Service-Center-Agentin in der Telefonie bin ich in verschiedenen Projekten tätig.

Durch die Erreichbarkeit 24 h am Tag, 7 Tage die Woche und 365 Tage im Jahr bin ich meistens an den Wochenenden und zu verschiedenen Schichten eingeteilt bin, aber an Werktagen meist freigestellt. Ebenso werden Dienstwünsche von jedem einzelnen Mitarbeiter immer berücksichtigt.

Besonders gut gefällt mir die berufliche Aufstiegschance, welche die Gedikom anbietet. So kann ich für weitere verschiedene Projekte angelernt und professionell eingearbeitet werden. Durch ständige Schulungen im medizinischen oder kommunikativen Bereich durch Fachkräfte und Ärzte kann man sein Wissen immer wieder auffrischen und erweitern.

Die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Kolleginnen und Kollegen untereinander ist für mich besonders wichtig. So kann man bei allen Angelegenheiten und Fragen immer auf den Teamleiter oder auf seine Kollegen zu kommen. Auch bietet die Gedikom viele Attraktionen für ihre Angestellten an, wie z.B. Gesundheitsdienstleistungen über die i-gb Karte, Gutscheine als verschiedene Gesten oder auch kleine Aufmerksamkeiten in der Küche wie Kuchen, Obst oder Säfte.

Meine Entscheidung, bei der Gedikom meinen beruflichen Lebensweg weiter zu gehen, bereue ich nicht und würde es auch jedem weiter empfehlen, der mit Wochenendarbeit oder Schichtarbeit kein Problem hat.